Mit der Sicherheit ist das so eine Sache. Viele von uns streben danach. Aber in vielen Bereichen gibt es Sicherheit nicht. Und was heißt Sicherheit überhaupt?

Wikipedia definiert Sicherheit so: „Sicherheit bezeichnet einen Zustand, der frei von unvertretbaren Risiken ist oder als gefahrenfrei angesehen wird.“

Auch beim Geld wünschen sich viele, dass ihre Geldanlage sicher ist. Also frei von unvertretbaren Risiken. Deshalb haben in Deutschland so viele Menschen so viel Geld auf niedrig verzinsten Sparkonten. Das halten sie für vermeintlich sicher.

Aber ist das wirklich wahr? Ist es nicht im Gegenteil heutzutage total unsicher, wenn du dein Geld zu Null Prozent auf deinem Girokonto liegen läßt? Oder auf einem mit 0,1 Prozent verzinsten Tagesgeldkonto? So nach dem Motto: Besser den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach?

Das kommt natürlich auf die Perspektive an. Du könntest auch sagen: Die 0,1 Prozent sind wenigstens sicher! Stimmt. Du hast in absoluten Zahlen bei einer Sparsumme von 10.000 Euro wahnsinnige 10 Euro mehr auf deinem Konto. Eben die besagten 0,1 Prozent.

Und die werden mit Sicherheit nach Ablauf eines Sparjahres weniger wert sein. Denn du hast bei deiner Rechnung die Inflation vergessen. Die nagt an deinen Ersparnissen und kostet dich ungefähr 1,4 Prozent deiner Rendite pro Jahr. Oder auf 10.000 Euro gerechnet 140 Euro. Du hast also 10 Euro Zins minus 140 Euro Inflation (angenommen) gleich 130 Euro Kaufkraft weniger im Portemonnaie.

Die Inflation sorgt dafür, dass deine Ersparnisse weniger wert werden mit der Zeit. Du rutschst ins Minus mit deiner Geldanlage. Das ist absolut sicher! Ist das ein vertretbares Risiko aus deiner Sicht?

Aktien gelten in Deutschland als besonders unsicher. Aber stimmt das überhaupt? Und wenn nicht, woran erkennst du denn sichere Aktien? Ich habe 3 Faktoren herausgearbeitet, die dir dabei helfen können, „sichere“ Aktien zu finden.

Getreu der Definition weiter oben: zu vertretbaren Risiken und als gefahrenfrei angesehen. Ob du das dann auch so siehst, das musst du selbst entscheiden.

Sichere Aktien finden

Aktien gelten als eine unsichere Geldanlage. Als häufiger Grund wird genannt, dass Aktien schwanken. Mal geht’s rauf mit den Aktienkursen, mal runter. Davon solltest du dich nicht nervös machen lassen. Aber das ist leichter gesagt als getan.

Vor allem dann, wenn du mit Aktien anfängst, ist das ganz schön schwer. Du hast noch nicht die Erfahrung, dir fehlt die Routine. Eventuell schaust du ständig auf deine Finanz-App, um die Aktienkurse zu prüfen. Das kann ganz schön stressen. Und einen sehr nervös machen. Besonders dann, wenn die Aktienkurse fallen.

Denn die Börse ist keine Einbahnstraße. Es geht nicht nur rauf mit den Kursen. Es geht auch mal runter. Und trotzdem gilt:

Auf Aktienbesitz darfst du auf gar keinen Fall verzichten!

Welche Faktoren können dir dabei helfen, in sichere Aktien zu investieren? In Unternehmen, die für dich Wert schaffen? Die dir eventuell eine Dividende zahlen? Mit denen dein Geld über die Zeit für dich arbeitet?

Faktor 1: Investiere in Unternehmen mit stabilem Geschäftsmodell

Wie findest du heraus, ob eine Firma ein stabiles Geschäftsmodell hat? Du kannst dich auf der Webseite des Unternehmens darüber informieren, ob die Firma schon länger am Markt ist. Eine BMW, eine Henkel oder eine BASF gibt es schon seit mehr als 100 Jahren. Offensichtlich haben die ja irgendetwas richtig gemacht. Sonst hätten sie sich nicht so lange gehalten.

Und offensichtlich sind diese Firmen auch „mit der Zeit gegangen“. D.h. sie waren und sind innovativ, haben immer neue Produkte auf den Markt gebracht, die auch gekauft wurden. Das gilt für Autos genau so wie für Waschmittel und Chemieprodukte.

Ein Indikator für eine sichere Aktie kann also sein, dass sie schon lange im Markt besteht.

Faktor 2: Investiere in Unternehmen mit einer stabilen Dividendenhistorie

Ein weiterer Indikator für sichere Aktien ist eine stabile Dividendenhistorie. Was heißt hier stabil? D.h. über Jahre, besser noch über Jahrzehnte wird an die Aktionäre eine Dividende ausgeschüttet. Wie findest du heraus, ob das der Fall ist?

Auf der Unternehmenswebseite wirst du im Bereich Investor Relations garantiert diese Info finden. Ich zeig dir das mal am Beispiel der BASF-Aktie. Auf der Startseite kommst du unter dem Stichwort Unternehmen zum Bereich Investor Relations. Dort findest du den Reiter Aktie & ADRs. (ADR ist die Abkürzung für American Depository Receipts = Hinterlegungsscheine von US-amerikanischen Banken, verbriefen Ansprüche auf Aktien nicht US-amerikanischer Unternehmen; werden an amerikanischen Börsen gehandelt).

Und darunter erhältst du die Dividendenhistorie der letzten 10 Jahre. Genau das wollen wir sehen. Die BASF hat in den letzten 10 Jahren immer eine Dividende an ihre Aktionäre gezahlt. Das beweist Stabilität. Die Dividende wurde nur einmal gesenkt. Das war 2009 in der Finanzkrise. Seitdem wurde sie langsam aber stetig angehoben. Von 1,95 Euro im Jahr 2008 auf 3,10 Euro, die in 2018 ausgezahlt werden.

Das ist eine Steigerung der Dividende von knapp 60 % in 10 Jahren.

Beim derzeitigen Aktienkurs der BASF von gut 85 Euro entspricht das übrigens einer Dividendenrendite von gut 3,6 %. Noch Fragen? Ist das unsicher und ein unvertretbares Risiko?!? Frag dich selbst!

Faktor 3: Investiere in zukunftsfähige Unternehmen

Zugegeben, das ist jetzt ein bißchen schwer. Denn: in die Zukunft schauen können wir alle nicht. Wir können lediglich zurückschauen. Sehen, was die Firma so alles gemacht hat. Ob das Unternehmen erfolgreich war. Innovativ. Gewinne erwirtschaftet hat Und dann annehmen, dass das Unternehmen das auch in Zukunft so machen wird.

Aber wir wissen es nicht. Firmen können übernommen / gekauft werden. Absatzmärkte können wegbrechen. Es werden Handelszölle eingeführt. Entsprechende Tendenzen sehen wir zur Zeit.

Niemand von uns kann voraussehen, was passieren wird. Aber du hast als langfristig orientierte AktionärIn ja Zeit mitgebracht. 10 Jahre sind schon mal gut. 20 Jahre besser. Aus Erfahrung kann ich dir bestätigen: Investitionen in attraktive Unternehmen werden mit der Zeit immer besser, d.h. ertragreicher.

Und darum geht es doch am Ende des Tages. Wenn du Geld mit sicheren Aktien verdienen willst, musst du Zeit mitbringen. Das ist dann relativ gefahrenfrei. Und stellt auch kein unvertretbares Risiko dar.

Im Gegenteil. Mit sicheren Aktien bist du über die Zeit auf der sicheren Seite.

Glaubst du jetzt auch? Noch mehr Bestätigungen bekommst du in meinem Präsenz-Workshop Aktienführerschein I – Börse für EinsteigerInnen. Der nächste findet in Köln statt am Samstag, dem 26. Mai 2018. Von 11 – 18 Uhr.

Dafür hab ich mir etwas Besonderes überlegt. Es gibt dieses Mal einen gestaffelten Frühbucher-Bonus.

  1. Buchung und Bezahlung bis zum 30. April 2018: 339 Euro netto, 403,41 Euro brutto (statt 489 Euro netto). Du sparst 150 Euro netto.
  2. Buchung und Bezahlung bis zum 10. Mai 2018: 389 Euro netto, 462,91 Euro brutto (statt 489 Euro netto). Du sparst 100 Euro netto.
  3. Buchung und Bezahlung bis zum 24. Mai 2018: 439 Euro netto, 522,41 Euro brutto (statt 489 Euro netto). Du sparst 50 Euro netto.

Wenn du Interesse hast, schau gern auch nochmal in die Kursinhalte. Oder schreib mir eine E-Mail an: info@sabineroeltgen.de

Buchen kannst du den Kurs ab sofort. Aktienführerschein I – Börse für EinsteigerInnen. Sei dabei. Werde AktionärIn!

Am Freitag, dem 20. April 2018 bin ich auch wieder live auf FB mit einem Video. Auf meiner Seite Sabine Röltgen. Das Video findest du am Sonntag auch auf meinem YouTube Kanal: Sabine Röltgen.

Ich freu mich, wenn du reinschaust.

Herzliche Grüße und #boerserockt!