Microsoft erhöht die Dividende um 11 Prozent und startet ein Aktienrückkaufprogramm.

Das Programm hat ein Volumen von knapp 51 Milliarden Euro (60 Milliarden US-Dollar). Typisch Big Tech. Nicht kleckern, gleich klotzen.

Schon 2019 hatte der Software-Anbieter aus Seattle ein Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 40 Milliarden US-Dollar aufgelegt.

Was soll so ein Aktienrückkaufprogramm bewirken? Was ist das überhaupt?

Bei einem Aktienrückkauf erwirbt ein Unternehmen Anteilsscheine von Aktionären zurück.

Das ist übrigens nur möglich, wenn die Hauptversammlung dem Aktienrückkauf vorher zugestimmt hat.

Die Ankündigung eines Aktienrückkaufs ist für die Aktionäre eine positive Nachricht.

Das Unternehmen bringt damit zum Ausdruck, dass es eine Anlage in seine eigenen Aktien für eine gute Sache hält. Der Aktienkurs steigt.

Das ist heute, am 15.9.21, auch bei der Microsoft Aktie zu beobachten.

Mit dem Aktienrückkauf „entzieht“ das Unternehmen gleichzeitig dem Markt Anteile. Davon sind dann weniger im Umlauf. Der Streubesitz sinkt.

Welches Interesse hat ein Unternehmen an einem Aktienrückkauf?

Dafür gibt es mehrere Gründe.

  • Die Aktien werden für ein Mitarbeiter-Aktienprogramm benötigt.
  • Für die Aktionäre erhöht sich die Dividende, da diese auf weniger Aktien verteilt wird. Es sind ja weniger Anteile im Markt.
  • Die eigenen Aktien werden als Zahlungsmittel beim Kauf einer anderen Firma eingesetzt.


Es gibt auch Kritik an Aktienrückkaufprogrammen.

  • Dem Unternehmen fehlen Alternativen. Es gibt offensichtlich keine weiteren Investitions-Möglichkeiten.
  • Aktienrückkäufe sind wachstumsfeindlich. Das Geld fehlt unter Umständen später für attraktive Übernahmen.
  • Wenn für Aktienrückkäufe Kredite aufgenommen werden, können die in Krisenzeiten nicht zurückgezahlt werden.


Diese Gefahrenpunkte sehe ich alle bei Microsoft nicht.

Zudem wird die Dividendenrendite trotz der Erhöhung bei dem starken Kursanstieg unter 1 Prozent liegen.

Microsoft hätte also ruhig großzügiger sein können bei der Dividende. 20 Prozent plus wären auch möglich gewesen.

Wie ist das denn eigentlich bei der Besteuerung von Dividenden amerikanischer Unternehmen? Ist da etwas zu beachten?

Die USA erheben 30 Prozent Quellensteuer auf Dividenden. Und zwar direkt vor Ort. An der Quelle eben.

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Wenn du jemanden kennst, für den das Thema auch wichtig ist, leite diese Nachricht gern weiter.

Herzliche Grüße und denk immer dran: #boerserockt

Sabine